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Premiere von Trinity - Nachkritik und Videozusammenschnitt

Veröffentlicht am 23.11.2015

„TRINITY“ - Choreographie: Marje-Leena Hirvonen | Tanz und Performance: Anika Bendel, Andrea Hackl, Johanna May, Anni Taskula | Musik: Ivan Miljacevic

Gefördert wurde durch:
Förderprogramm der SK Stiftung Kultur, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln
Unterstützt durch das Residenzprogramm der TanzFaktur und Quartier am Hafen

gefilmt am 21.November 2015
für
TANZweb.org
©2015

Kurze Nachkritik von Klaus Dilger

Gleich doppelte Premiere in der Kölner TanzFaktur: neben der Erstpräsentation von Marje-Leena Hirvonens TRINITY, eröffnete das Deutzer Tanztheater erstmals seine Kellergewölbe als Experimentierbühne. Dies erwies sich als Glücksgriff, auch für das gezeigte Stück:

In der Rohheit der Flächen zwischen nackten Betonsäulen und improvisierter Lichtanlage, lässt sich schöpfen, darf versucht werden, ist jeder nicht gescheiterte Moment ein Schritt nach Vorn.
So entstanden einige, wenngleich zu wenige, schöne Momente in den Säulenfluchten, die geschickt als parallele Spielflächen erkundet wurden, insbesondere dann, wenn sich Hirvonen dem Raum und der Kraft der Bewegung anvertraute, besonders zum Schluss hin, wenn das spärliche, oft klug eingesetzte Licht etwas von der animalischen Kraft erahnen liess, die Menschsein ja auch beinhaltet.

(veröffentlicht auf www.tanzwebkoeln.de)