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A Wall by any other name

von Anika Bendel


(c) Frank Erler(c) Frank Erler

 

(c) Frank Erler(c) Frank Erler

 

"A Wall by Any Other Name" beschäftigt sich mit der Ambivalenz von Mauern: Mauern, die wir uns bauen, um uns zu schützen, die Schutz bieten sollen, aber auch Begrenzung sind, die das, was sie beschützen sollen, einsperren.

Ausgehend von einer Kinderzeichnung griff Anika Bendel das Thema der inneren Mauern in ihrer Ausbildungszeit an der Tanzakademie balance1 auf, um es in einer Soloperformance mit einem zwei Meter großen Brett zu bearbeiten. Nach seiner Uraufführung in den Räumlichkeiten der Tanzakademie balance1, erfuhr das Stück mehrere Überarbeitungen, darunter mit der Bonner Künstlerin Bärbel Stenzensberger und später mit der Kölner Tänzerin und Choreographin Nada Kokotovic. 

 

Choreographie/ Tanz:     Anika Bendel
Musik: Jörg Ritzenhoff
Dramaturgische Beratung:      Bärbel Stenzensberger, Nada Kokotovic
   
Dauer: 7 Min, (längere Fassung 20 Min)

 

 

Pressestimmen


"Experimentell und ausdrucksstark tanzt Anika Bendel von der Hochschule für Musik und Tanz (Köln) in ihrem Solo „Rising and Falling“ mit einer mannshohen Platte, die tatsächliche und vermeintliche Widerstände symbolisiert.
Erstaunlich, wie das Material zum imaginierten Partner wird und mal gegen oder mit ihm getanzt wird. Eine grandiose Idee, zudem tänzerisch hervorragend umgesetzt."

(Klaus Keil, Kölner Rundschau 2010)

 

"Mauern können Schutz sein, aber auch einengen. Das Stück ´A Wall by any other name´ von und mit Anika Bendel beschäftigt sich mit der Mehrdeutigkeit von inneren Mauern. Inspiriert durch eine Kinderzeichnung, schuf die junge Choreographin ein ausdrucksstarkes Pas- de- Deux: Sie tanzt mit einer mannshohen Platte, die ihr als Mauer mal Schutz bietet, mal als Hindernis auf den Beinen liegt.

Ihr Körper lehnt sich auf gegen die strenge Geometrie der Mauer und flüchtet sich doch wieder dahinter - oder ist auf ihre Stütze angewiesen. Mit der starren Platte als ihren Counterpart gelangen [Bendel] puristische Momentaufnahmen voller Symbolkraft."

(Johanna Heckeley, Kölner Stadtanzeiger 2010)